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Am Berg wie im Interim Projekt – Vorbereitung ist alles


Interim Manager sind die SHERPAS der Wirtschaft. Gerade in Extremsituationen, macht ein erfahrener Bergführer den Unterschied: Das Ziel ist wichtig – aber Setup und Sicherheit entscheiden über den Erfolg.

Was man aus dem Bergsteigen ins (Interim) Management übertragen kann:

⚠️ 𝗦𝗲𝗶𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁-𝗟𝗼𝗴𝗶𝗸: 𝗗𝘂 𝗯𝗶𝘀𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝘀𝗼 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹 𝘄𝗶𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗧𝗲𝗮𝗺
Allein kannst du viel – aber du kommst nicht weit. Interim heißt: Alignment bauen, Konflikte klären, Verantwortlichkeiten sauber ziehen – damit Leistung nicht in Reibung verpufft.

⚠️ 𝗨𝗻𝗯𝗲𝗸𝗮𝗻𝗻𝘁𝗲𝘀 𝗧𝗲𝗿𝗿𝗮𝗶𝗻: 𝗘𝗿𝘀𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴, 𝗱𝗮𝗻𝗻 𝗧𝗲𝗺𝗽𝗼
Ein Bergsteiger rennt nicht einfach los. Er checkt Route, Wetter, Zustand der Gruppe, Alternativen. Im Mandat ist das die Phase der schnellen, schonungslosen Lageklärung: Was ist Fakt, was ist Annahme und wo liegt das echte Risiko?

⚠️ 𝗟𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝘀 𝗚𝗲𝗽ä𝗰𝗸: 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗢𝘃𝗲𝗿𝗲𝗻𝗴𝗶𝗻𝗲𝗲𝗿𝗶𝗻𝗴
Im Gebirge belastet unnötiges Gewicht, im Mandat jede zusätzliche Komplexität. Gute Interim Manager bringen nicht „noch ein Tool“, sondern fokussieren auf wenige geländegängige Ansätze: klare Governance, ausgewählte KPIs, ein funktionierender Eskalationsweg.

⚠️ 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿: 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗲𝗴𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻
Bergsteiger kennen die Route und machen Unwegbarkeiten transparent. Auf kritischen Touren gibt es definierte Umkehrpunkte. Im Unternehmen sind das Cash, Lieferfähigkeit, Qualitätsrisiken, Schlüsselpersonen. Interim Manager müssen Risiken früh benennen – auch wenn’s keiner hören will.

⚠️ 𝗨𝗺𝗸𝗲𝗵𝗿𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁: 𝗗𝗶𝗲 𝗞𝘂𝗻𝘀𝘁, 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴 „𝗡𝗲𝗶𝗻“ 𝘇𝘂 𝘀𝗮𝗴𝗲𝗻
Im Gebirge ist der Gipfel optional, die Rückkehr Pflicht. Im Interim ist „noch schnell“ oft der Beginn des Scheiterns. Gute Führung heißt: Stop/Go-Kriterien definieren, Prioritäten hart halten, notfalls Kurs ändern.

⚠️ 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁: 𝗗𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝘀𝘁𝗲 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗶𝗽𝗳𝗲𝗹 – sondern die sichere Rückkehr ins Basecamp. Der Gipfel ist ein Meilenstein. Entscheidend ist der Abstieg. Im Interim sind das Projektabschluss, professionelle Übergabe, Enablement, langfristige Verankerung in der Organisation – damit das Unternehmen auch nach Weggang der Interim Managers stabil auf Kurs bleibt bleibt.

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Link zum Autor Erdwig Holste

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