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Die Schlüssel zur Freiheit


Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung Europas und der Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands am 8. Mai 1945 hat das Auswärtiges Amt (Federal Foreign Office) Germany die Agentur Scholz & Friends und den Regisseur Wim Wenders mit der Produktion eines Kurzfilms beauftragt.

Wenders, selbst wenige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geboren, führt in seinem vierminütigen Film an einen geschichtsträchtigen, bislang weitgehend unbeachteten Ort. Dieser Schauplatz markiert einen entscheidenden Moment in der europäischen Geschichte, der den bekannten Ereignissen rund um die offizielle Kapitulation ein bislang kaum beachtetes Kapitel hinzufügt.

Der Kurzfilm trägt den Titel „Schlüssel zur Freiheit“ und nimmt die Zuschauer mit in eine Schule im französischen Reims. In ruhigem, von Wenders selbst gesprochenem Ton entfaltet sich die Geschichte dessen, was sich dort am 6. Mai 1945 ereignete.

Am späten Nachmittag jenes Tages trifft ein deutsches Armeefahrzeug in der Rue Franklin Roosevelt ein. An Bord befinden sich Generaloberst Alfred Jodl und sein Adjutant, Major Wilhelm Oxenius. Sie ahnen nicht, dass sich General Dwight D. Eisenhower in einem Kartenraum im Schulgebäude eingerichtet hat.

In der folgenden Nacht erzwingt Eisenhower in diesem bescheidenen Umfeld die bedingungslose Kapitulation Hitlerdeutschlands. Wenders kommentiert diesen Moment mit den Worten: „Zwölf Jahre Terror, sechs Jahre Krieg, der Holocaust – die schlimmsten Verbrechen, die die Welt je gesehen hat – enden hier, in einer Schule in Reims.“

Im Anschluss überreicht der Oberkommandierende die Schlüssel an den Bürgermeister von Reims mit den Worten „Dies sind die Schlüssel zur Freiheit der Welt!“

4 Minuten zum Innehalten. Der Link zum Film findet sich in den Kommentaren.

 

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Link zum Kurzfilm von Wim Wenders

Link zum Autor Erdwig Holste

Film Wim Wenders, Kriegsende, Frieden, 08. Mai, Die Schlüssel zur Freiheit