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IKEA-Effekt und was das mit Interim Management zu tun hat


Menschen übernehmen leichter Verantwortung, wenn sie aktiv einbezogen werden.

Eine Studie von Harvard-Professor Michael Norton zeigte, dass Teilnehmer ihre selbstgebauten IKEA-Möbel höher bewerteten und mehr dafür bezahlen würden als für fremde Kreationen. Dieses Phänomen, bekannt als IKEA-Effekt, verdeutlicht, dass der persönliche Einsatz den Wert eines Projekts für den Einzelnen steigert.

Das lässt sich übertragen in die Führung von Projekten und Mitarbeitern.

Der als 𝐩𝐚𝐫𝐭𝐢𝐳𝐢𝐩𝐚𝐭𝐢𝐯𝐞𝐫 𝐅ü𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐭𝐢𝐥 bekannter Managementstil, zeichnet sich dadurch aus, dass Projektleiter und Führungskräfte ihre Mitarbeiter aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen, unter anderem durch 𝗼𝗳𝗳𝗲𝗻𝗲 𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝗸𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 und 𝗴𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠.

Dieser Führungsstil kann die Arbeitszufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter erhöhen, da sie sich wertgeschätzt und gehört fühlen.

Was hat das aber mit 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗶𝗺-𝗠𝗮𝗻𝗮𝗴𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁 zu tun?

Interim Manager müssen sich schnell in neue Umgebungen einfinden. Ein partizipativer Ansatz hilft dabei, das Wissen und die Erfahrung der bestehenden Teams zu nutzen, um schneller effektive Lösungen zu finden

Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter in wichtige Entscheidungen können Interim Manager die Motivation und das Engagement der Belegschaft steigern, was besonders in Krisenzeiten oder bei großen Projekten wichtig ist.

Ein partizipativer Führungsstil kann dazu beitragen, dass die von Interim Managern eingeführten Veränderungen nachhaltiger sind, da die Mitarbeiter sich stärker mit den Entscheidungen identifizieren und diese mittragen.

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Link zum Profil von Arian Lischetzki

Interim Manager, IKEA Effekt