Kürzlich sprachen viele Tageszeitungen von den „Koalitions-Sherpas“, die jetzt für die Bundesregierung die Kohlen aus dem Feuer holen sollen. Ein kleiner Kreis hochrangiger Verhandler, beauftragt, um tragfähige Kompromisse zu entwickeln. Wenn offizielle Gremien an ihre Grenzen stoßen, beginnt ihre eigentliche Arbeit.
Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte einen Artikel über die Sherpa-Runde. Titel des FAZ-Artikels: „Auf die Sherpas kommt es an. Union und SPD starten in eine entscheidende Verhandlungswoche. Sechs Männer wurden auserkoren, um ein Scheitern zu verhindern.“
Im Text schrieben die Autoren: „Wenn die Berge richtig steil werden, dann müssen die Sherpas helfen. Das ist im Himalaja nicht anders als im politischen Berlin. Dort ist der Reformberg über die vergangenen Wochen und Monate immer höher geworden: Steuern, Rente, Pflege, Krankenversicherung, Wirtschaftswachstum. Sechs Männer, intern Sherpas genannt, sollen sich dieser vielen Themen nun annehmen und ein Reform- und Kompromisspaket schnüren.“
Auch Interim Manager werden typischerweise dann mandatiert, wenn Organisationen in kritischen Phasen festgefahren sind: divergierende Stakeholder-Interessen, hoher Zeitdruck, geringe Fehlertoleranz und ein klarer Erwartungshorizont an umsetzbare Ergebnisse. Wie politische Sherpas operieren sie dabei jenseits formaler Hierarchien, aber mit maximaler Wirkungstiefe.
Drei Parallelen stechen besonders hervor:
1️⃣ Entscheidungsvorlagen statt Komplexität. Sowohl Sherpas als auch Interim Manager übersetzen vielschichtige Interessenlagen in entscheidungsfähige Optionen.
2️⃣ Vertrauen als operative Währung. Vertrauen der entscheidende Hebel. Sie entsteht durch Verlässlichkeit, Diskretion und die Fähigkeit, auch unbequeme Wahrheiten adressierbar zu machen.
3️⃣ Ergebnisverantwortung unter Unsicherheit. Der ausgehandelte Reformplan, der „im Mülleimer landete“, illustriert: Fortschritt ist nicht linear. Entscheidend ist die Fähigkeit, Rückschläge produktiv zu verarbeiten und schnell in neue Verhandlungsformate zu überführen.
Führungsarbeit, die auch Risiken in Kauf nimmt, um echte Veränderungen umzusetzen, unverzichtbar. Sherpas tragen nicht die Last für andere, sie schaffen als Bergführer die Bedingungen, unter denen anspruchsvolle Gipfel überhaupt erreichbar werden: Sie kennen das Terrain, erkennen Risiken früh, halten die Gruppe beweglich und sorgen dafür, dass aus Zielbildern belastbare Schritte werden.
Genau darin liegt auch die Stärke professioneller Interim Manager: Sie übersetzen strategischen Willen in umsetzbare Entscheidungen.
Umsetzung statt endlose Strategie-Debatten. Wenn der Berg steiler wird, braucht es keine weiteren Karten – sondern erfahrene Sherpas.
Das Team der INTERIM-SHERPAS verfügt über viele Jahrzehnte Erfahrung in der erfolgreichen Umsetzung von Interim Projekten. Wir stehen für Sie bereit.
Neue Wege gehen.
INTERIM-SHERPAS. We bring you there
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