Das Zitat wird dem NASA Flight Director Gene Kranz zugeschrieben, Leiter der Apollo 13 Mission. Schwierige Projekte erfordern die besten Teams, die besten Strukturen und die besten Köpfe ihres Fachs.
In Wirtschaft und Wissenschaft nutzen Unternehmen und Organisationen dazu mit immer größerer Selbstverständlichkeit erfahrene Interim Manager, die für einen begrenzten Zeitraum Ihr Know-How einbringen können und Teams sicher zum Erfolg führen. Make-or-Buy-Entscheidungen, oft mit weitreichendem Impact.
Die Einbindung von selbständigen Interim Managern
Denn Interim Manager haben eine Reihe von Vorteilen: Sie sind extrem kurzfristig und flexibel einsetzbar, tendenziell überqualifiziert und daher schnell ergebniswirksam, sie sind führungsstark und unabhängig von Unternehmenspolitik oder eigener Karriereagenda.
Nachteil: Sie sind nicht immer die günstigste Lösung, müssen zur Unternehmenskultur passen und richtig eingesetzt werden. Interim Management ist ein mächtiges „Instrument“, das richtig eingesetzt werden muss. Gerade hier helfen erfahrene Interim Dienstleister (sogenannte „Interim Provider“), die über die Vermittlung hinaus, den Projekterfolg absichern.
Houston, we have a problem.
Der Grad an Komplexität ist bei Space-Projekten kaum zu übertreffen. Ein Beispiel: Das James Webb Space Telescope (JWST). Die Gesamtkosten steigerten sich im Jahr 2018 auf unglaubliche 9,66 Mrd. US-Dollar, davon allein 8,8 Mrd. Entwicklungskosten. Das JWST ist damit das teuerste wissenschaftliche Projekt in der unbemannten Raumfahrt.
JWST ist ein Projekt von NASA, ESA und CSA. Es nahm nach der Positionierung am Lagrange-Punkt L2 (1,5 Mio. km Entfernung zur Erde) im Juli 2022 den Betrieb auf. Als Nachfolger von Hubble und Spitzer ermöglicht es tiefere Einblicke (Infrarotastronomie) in die Entstehung des Universums.
344 Single Points of Failure (SPoF)
Planung und Entwicklung nahmen rund 25 Jahre in Anspruch. Die technischen Entwicklungs-Anforderungen waren extrem. So mussten 344 SPoFs bewältigt werden. Ein Single Point of Failure bezeichnet eine einzelne Systemkomponente (Hardware, Software oder Personal), deren Ausfall den Zusammenbruch des gesamten Systems verursacht. SPoFs entstehen durch fehlende Redundanz und stellen erhebliche Risiken für Verfügbarkeit, Integrität und Betriebskontinuität dar.
Typische Beispiele sind ein einzelner Server, ein einzelner Netzwerk-Switch, ein unverzichtbarer Single-Source-Lieferant oder eine Schlüsselperson mit exklusivem Wissen. Die Auswirkungen reichen von sofortigen Systemausfällen bis zu weitreichenden Betriebsstörungen. Ein SPoF ist systemkritisch und muss ausgeschlossen werden.
Die Anzahl der SPoFs beim JWST lag bei 344. Am Ende gelang die Mission. Die ersten Bilder (Titelbild zeigt die „Pillars of Creation“ im etwa 7000 Lichtjahre entfernten Adlernebel).
Überlassen Sie bei Ihren Projekten nichts dem Zufall.
Immer für Sie da.
INTERIM-SHERPAS. We bring you there
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▶ Link zu den von der ESA zur Verfügung gestellten Aufnahmen des JWST
▶ Link zum Autor Erdwig Holste